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Vom ersten Klick bis zum Stammgast: So begleitest du deine Besucher durch die perfekte Guest Journey

Vom ersten Klick bis zum Stammgast: So begleitest du deine Besucher durch die perfekte Guest Journey

Tessa
21 Januar 2026
3 min read

Heute beginnt ein Urlaub nicht mehr mit dem Aufschlagen eines Reiseführers. Er beginnt mit einem Gefühl. Ein spontaner Gedanke: „Wir müssen mal raus!“ Auf der Couch, beim Scrollen auf Instagram oder nach einem Tipp von Freunden.

Genau hier liegt deine Chance als Freizeitunternehmer: Wenn du diesen Moment und jeden weiteren Kontaktpunkt clever nutzt, steigen deine Chancen auf eine Buchung – und auf wiederkehrende Gäste.

Aber wie gehst du das an? In diesem Blog schauen wir uns die Phasen der Guest Journey an und geben dir praktische Tipps, wie du wirklich einen Unterschied machst.

Sichtbar sein, wenn das Verlangen entsteht

Die Guest Journey beginnt lange bevor jemand auf „Buchen“ klickt. In der ersten Phase, der Inspiration, geht es darum, aufzufallen – ohne aufdringlich zu sein. Inspirierende Bilder auf Social Media, saisonale Kampagnen oder Last-Minute-Angebote funktionieren gut. Deutsche Gäste buchen zum Beispiel früh, oft schon im Winter für den Sommer. Niederländer sind spontaner. Mit einem Content-Kalender kannst du gezielt auf diese Unterschiede reagieren.

Nutze Tools wie Booking Analytics, um genau zu sehen, wer deine Zielgruppe ist, wann sie bucht und über welchen Kanal. Damit optimierst du dynamic pricing, analysierst Such- und Buchungsverhalten, segmentierst Gäste und misst den Erfolg deiner Online-Marketing-Maßnahmen. So siehst du zum Beispiel, ob junge Familien aus den Niederlanden vor allem in den Maiferien buchen oder ob Wellness-Suiten bei 50+ Gästen aus Belgien besonders beliebt sind. Kombiniere diese Insights mit Sichtbarkeit auf OTAs wie Pincamp oder HomeToGo – passend zu deinem Angebot.

Vertrauen in der Orientierungsphase aufbauen

Erkennung und Vertrauen sind entscheidend, wenn jemand dein Park- oder Campingangebot anschaut. Zeige deshalb echte Bilder. Keine gestellten Stockfotos, sondern authentische, stimmungsvolle Szenen: eine Familie auf dem Trampolin, ein Paar am Lagerfeuer, ein Hund am See.

Kommuniziere klare USPs: privates Bad, familienfreundlich, Wellness, Nachhaltigkeit. Mach die Suche einfach mit einer guten Such & Buchungs-Funktion, die Gäste nach ihren Prioritäten filtern lässt – von haustierfreundlich bis Wasserlage. Auch ein wenig Knappheit kann helfen: „Nur noch 2 verfügbar im Juli!“ motiviert oft zu einer schnellen Entscheidung.

Buchen ohne Frust

Nichts ist frustrierender, als bereit zum Buchen zu sein und dann in unklaren Schritten zu landen. In der Buchungsphase muss alles stimmen: transparente Preise, keine versteckten Extras, logische Schritte. Extras wie Frühstück oder Handtuchpakete? Klar, aber erst nach der Buchung anbieten. Halte den Buchungsprozess so einfach wie möglich.

Nutze die Insights deines Buchungssystems, um zu sehen, wo Besucher abbrechen. Kleine Anpassungen können einen großen Unterschied machen. Und eine automatische Erinnerung wie: „Du hast fast gebucht – willst du den Platz sichern?“, kann verpasste Chancen noch retten.

Erwartungen während des Aufenthalts übertreffen

Jetzt zählt, was du versprochen hast. Hier kannst du mit kleinen, cleveren Services glänzen. Schick vor der Ankunft automatisch eine E-Mail mit praktischen Infos und lokalen Tipps. Mach es Gästen einfach, Extras über die digitalte Gästemappe zu buchen – von Frühstück bis Late Check-out.

Nutze Apps wie Camping Comfort oder Wema, um während des Aufenthalts schnell Fragen zu beantworten oder Upsells anzubieten. Am dritten Tag des Aufenthalts ein kurzes Feedback: „Wie gefällt euch der Aufenthalt bisher?“ So kannst du Probleme lösen, bevor sie zu negativen Bewertungen führen.

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Loyalität nach der Abreise aufbauen

Nach der Abreise liegt eine wichtige Chance: zufriedene Gäste zu Stammgästen machen. Bitte 3–7 Tage nach der Rückkehr um eine Bewertung. Kurz und prägnant – eine klare Frage reicht. Positive Bewertungen kannst du direkt in deinem Marketing nutzen und wiederkehrenden Gästen ein Label in deinem System geben.

Mit diesem Label kannst du clever segmentieren: schick treuen Gästen personalisierte Angebote oder Hinweise auf neue Aktionen. Oder starte Retargeting, wenn das Urlaubsfieber wieder erwacht – genau dann, wenn sie bereit für die nächste Buchung sind.

Von der Einzelbuchung zur nachhaltigen Beziehung

Eine erfolgreiche Guest Journey passiert nicht zufällig. Sie erfordert Aufmerksamkeit in jedem Moment – vom ersten Scroll bis zur letzten E-Mail. Mit smarten Tools, gutem Content und Automatisierung unterstützt du die gesamte Reise. Und der Effekt: mehr als nur höhere Belegung. Mehr Ruhe im Backoffice und Gäste, die gern zurückkommen.

Neugierig, wie du die Guest Journey für deinen Park optimieren kannst? Wir bei Booking Experts denken gern mit dir mit. 


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